Tag der offenen Tür 2022

 

Nach drei Jahren Unterbrechung war es wieder soweit. Die Feuerwehr Solms-Niederbiel öffnet Hallen und Türen, um allen Interessierten einen Einblick in ihre Feuerwehr zu ermöglichen.

Turnusgemäß hätte der Tag der offenen Tür bereits letztes Jahr stattfinden sollen, fiel jedoch Corona zum Opfer.

Umso mehr freuten wir uns, dass wir dieses Jahr wieder loslegen konnten.

 

Traditionsgemäß startete der Tag der offenen Tür um 10:00 Uhr mit einem Gottesdienst in unserem Gerätehaus. Bereits dort waren unsere Hallen gefüllt, was uns begeisterte.

Ab dem Mittag standen verschiedene Programmpunkte auf dem Stundenplan. Ein Klettergerüstanhänger, ein Häuschen mit Feuerattrappen zum löschen für Nachwuchsfeuerwehrleute und andere Spielgeräte standen zur Verfügung, um sich richtig auszutoben. Fahrten mit dem Feuerwehrauto gehören an so einem Tag fest dazu, um den Ort aus der Sicht eines Feuerwehrangehörigen zu sehen.

Tina Velten konnte wieder gewonnen werden, um Ponyreiten anzubieten. Ebenso das Team der Realistischen Unfalldarstellung der Johanniter Mittelhessen war erneut mit dabei und bot Kindern an, wie eine Prinzessin, ein Pirat oder ein Schmetterling geschminkt zu werden.

Dazu standen die Einsatzfahrzeuge einladend mit offenen Rolläden und Türen bereit, um von den Besuchern genau inspiziert zu werden. Unser Team stand allen Fragen Rede und Antwort, um keine Fragen unbeantwortet zu lassen. Ebenso bestand die Möglichkeit in die originale Einsatzkleidung der Einsatzkräfte zu schlüpfen.

 

Das Nachmittagsprogramm begann mit der Ehrung unseres Nachwuchses. Die Jugendflamme ist die erste Auszeichnung, die verliehen wird. Dazu muss eine Prüfung abgelegt werden. Diese Auszeichnung konnte durch Jugendfeuerwehrwart Lars Werner und Wehrführer Klaus Welsch an sechs Jugendfeuerwehrangehörige verliehen werden.

 

Anschließend wurde es gefährlich. Die Simulation einer "Fettexplosion" sollte zeigen, was passiert, wenn man brennendes Fett mit Wasser löscht. Dabei wurde erklärt, wie man die Gefahr reduziert und sich im Ernstfall verhält, falls es trotz aller Gegenmaßnahmen dazu kommt.

 

Das Küchenzelt sorgte für die kulinarische Betreuung der Gäste und hatte einiges zu leisten. Neben Würstchen verschiedenster Variationen stand Torsten Gernand mit selbst gemachter Erbsensuppe bereit, um auch dem letzten Gast ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.

 

Zum Schluss sei erwähnt, dass wir auch in diesem Jahr wieder Spenden für den Kinderhospizverein Gießen gesammelt haben. Wir bedanken uns herzlichst über alle Spenden, die uns erreicht haben und somit diese wertvolle Arbeit unterstützen! Wir danken auch allen Besuchern, allen Unternehmen und allen Anderen, die uns unterstützen.